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CSU-Weinfest am sonnigen Sonntag

Bei strahlender Sonntagssonne und hochsommerlichen Temperaturen über 30° kamen rd. 150 Gäste zum schon traditionellen CSU-Weinfest in die Abbacher Fußgängerzone. Dabei wurde auch das 35-jährige Jubiläum der Frauenunion Bad Abbach gefeiert. Nach einer Andacht in der Marktkirche St. Christophorus begann der Nachmittag mit der Ehrung langjähriger Mitglieder der FU. Dann sprach Martin Neumeyer – Kandidat bei den Landratswahlen am 18. September – und danach CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer. Der smarte Redner wurde als „Stargast des heutigen Nachmittags, ,Wadlbeißer der Nation‘ und Höhepunkt jeder Talkshow“ angekündigt. Bevor sich Andreas Scheuer in das „Schwarze Buch“ der CSU eintrug, erzählte ihm Pfarrer Anton Dinzinger in Bestlaune, dass er fast 20 Jahre lang in der Pfarrgemeinde Scheuer (Mangolding) tätig war. Neben verschiedenen Weinen wurde wegen der hohen Temperaturen auch viel Mineralwasser getrunken. Es gab feinen Schinken, Käse und Brezen und der Förderkreis der Mariannhiller Mission Bad Abbach sorgte wieder perfekt für Kaffee und vorzügliches Gebäck aller Art.


Text und Fotos: BA

 

Straßensperrung Teugn bis Lengfeld 17. August bis 9. September

Ul Plan
 
Mitteilung des Landratsamtes Kelheim

Kreisstraße KEH 11; Teilabschnitt Teugn bis Lengfeld in der Zeit vom 17.08. bis 09.09.2016 gesperrt

Der Landkreis Kelheim führt in der Zeit vom 17.08. bis 09.09.2016 Straßenbaumaßnahmen durch. Hierbei werden im oben genannten Abschnitt der KEH 11 ab Ortsende von Teugn bis Ortsanfang von Lengfeld vorhandene Straßenschäden (Senken, Verformungen, Randabbrüche, etc.) behoben.

Im Zuge der Ausbesserungsarbeiten wird daher vorgenannter Teilabschnitt  der Kreisstraße KEH 11 für den Gesamtverkehr vom 17.08.2016 ab 8.00 Uhr bis einschließlich 09.09.2016 gesperrt.

Die Zufahrt zum Golfplatz Deutenhof/ Lengfeld aus Richtung Teugn ist nur über die Umleitung möglich.

Besonders darauf hinweisen möchten wir, dass für den Fahrzeugverkehr an den Baustellenenden keine Umkehrmöglichkeit gegeben ist.

Die Verkehrsführung der Umleitung erfolgt aus Richtung Regensburg über die Bundesstraße B 16 bei Lengfeld, B 16 - Alkofen, Abfahrt KEH 17 bei Untersaal Richtung Teugn, der Kreistrasse KEH 17 bis Teugn, und umgekehrt.

Die Umleitungstrecke ist entsprechend ausgeschildert.

Wieder eine Urkunde für OmniCert aus Bad Abbach

Bad Abbach/Regensburg. Große Ehre und große Freude für die Firma „OmniCert – Die Umweltgutachter“ aus der Abbacher Kaiser-Heinrich-II.-Straße. Im Alten Rathaus von Regensburg überreichte Bürgermeister Jürgen Huber (Die Grünen) eine gerahmte Urkunde der nationalen Akkreditierungsstelle der Bundesrepublik Deutschland (abgekürzt: DAkkS). Damit erhält das junge Unternehmen eine offizielle „Akkreditierung“ (Zulassung) nach internationalen Standards – und hat wieder mal die Nase vorn. Schon seit 2014 ist OmniCert nach europäischem Gesetz als Zertifizierstelle für Umwelt- und Energiemanagement und auch international für „Cradle to Cradle“ (Nachhaltigkeits-Prinzip; also „von der Wiege zur Wiege“) zugelassen.

„OmniCert – Die Umweltgutachter“ wurde 2009 von Thorsten Grantner gegründet. „OmniCert“ erstellt u. a. Gutachten für Energiemanagement, Anlagensicherheit, vernünftige Kreislaufwirtschaft – und zertifiziert Unternehmen. Darunter sind so bekannte Namen wie Rewag, Krones, Bayernwerk oder Stadtwerke Kelheim. Die Referenzen stehen auf www.omnicert.de und können sich sehen lassen.

Das Abbacher Unternehmen mit seinen bald 30 festangestellten Mitarbeitern will das ehrgeizige Ziel der „mutigen Wende hin zu erneuerbaren Energien“ umsetzen. Bürgermeister Huber: „Es ist doch großartig, dass wir Teil dieser historischen Energiewende sein dürfen. Die Akkreditierung von OmniCert ist da ein weiteres Signal der Verlässlichkeit.“

Auch wenn das Tätigkeitsfeld von OmniCert anfangs vielleicht etwas kompliziert klingt, so haben doch alle beteiligten Firmen und Menschen nur Nutzen von effizienter, kosten- und rohstoffschonender Produktionsweise. „Den meisten Kriegen der vergangenen Jahrzehnte ist eine Umweltkatastrophe vorausgegangen“, sagte Bürgermeister Huber.

„Es ist wohl kein Zufall, dass die Akkreditierungsurkunde für OmniCert am 8. August, dem Welterschöpfungs- oder Erdüberlastungstag, überreicht wird“, meinte der Leiter der Regensburger Energieagentur, Ludwig Friedl. Der „Welterschöpfungstag“ ist nämlich der Tag, an dem die Menschheit unserem Planeten bereits so viele natürliche Ressourcen entnommen hat, wie sie nur in einem vollen Jahr wieder produziert werden können. Für all das, was wir derzeit verbrauchen, brauchten wir also 1,6 Erden. Und wenn alle Menschen auf der Welt so leben würden wie die Deutschen, sogar 3,1 Erden. Dabei ist das Buch „Ein Planet wird geplündert“ von Herbert Gruhl schon 1975 erschienen ... Irgendwann ist Schluss. Jeder weiß es, nur Wenige tun was: dazu gehören die Umweltgutachter von OmniCert aus Bad Abbach.

Omnicert Bad Abbach

Eine Urkunde aus der Hand von Regensburgs Bürgermeister Jürgen Huber (Mitte): Timo Kraft (OmniCert), Ludwig Friedl (Leiter der Energie-Agentur Regensburg), Thorsten Grantner (Inhaber), Pascal Spiegler und Jakub Zielinski (OmniCert; v. l.) 

Foto und Text: BA

Glas, das Geschichten erzählt

Die Künstlerin Ursula Merker erhielt den 9. Kunst- und Kulturpreis

Ihre Ideen sind ungewöhnlich. Der Aufwand, sie umzusetzen, ist groß – und der Effekt immer verblüffend und eindrucksvoll: Die international bekannte Glaskünstlerin Ursula Merker (Jahrgang 1939) erhielt jetzt von Landrat Hubert Faltermeier den 9. Kunst- und Kulturpreis des Landkreises Kelheim. Der Preis ist von der Kreissparkasse Kelheim mit 5000 Euro dotiert.

In der Galerie im Dachgeschoss ihres Hauses in Ihrlerstein zeigt sie ihre meist gravierten Schalen, Gläser und andere Objekte. Zarte Reliefs mit Vögeln, Fischen oder Gesichtern erzählen ganze Geschichten. Ursula Merker sprüht vor Energie, als sie von ihren Arbeiten und internationalen Ausstellungen erzählt. „Habe ich mir eine Idee in den Kopf gesetzt, setze ich sie um“, erzählt die Glasbildhauerin, „auch gegen manche Widrigkeiten.“ Das ist ihr Erfolgsrezept: unerschöpfliche Phantasie, ein eiserner Wille und handwerklich raffinierten Techniken, die sie zum Teil selbst entwickelt hat.

Kunstpreis Ursula Merker

Ursula Merker zu Hause in ihrer Galerie. Die renommierte Künstlerin lehrt als Gastprofessorin an Kunsthochschulen in Europa und Übersee.

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Gute Stimmung bei den Freien Wählern

Besser hätte das Wetter nicht sein können: Bei strahlendem Sonnenschein und unter leuchtend blauem Himmel feierten die Freien Wähler in der Fußgängerzone ihr Sommerfest. „Es ist alles rundum sehr gelungen“, freute sich der 2. Bürgermeister Christian Hanika, „die ,Gewekiner Buam + Madl‘ haben am Abend die Stimmung so richtig angeheizt.“ Ebenso wie die Regensburger Band „The Oldschool – Rock, Blues & Rock ’n’ Roll“. Schon am Nachmittag gab es einen gepflegten Vespa-Konvoi. Gäste bei der gut besuchten Veranstaltung mit Kuchen, Würstl und Bier waren u. a. Landrat Dr. Hubert Faltermeier und der FW-Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger, MdL. Er forderte einen besser kontrollierten Asylzuzug, die Wiedereinführung des G9-Gymnasiums und eine Stärkung der Hebammen.

Freie Waehler Sommerfest 2016

Trafen sich beim FW-Sommerfest in Bad Abbach: Bürgermeister Ludwig Wachs, Josef Häckl (1. Bürgermeister Ihrlerstein), Landrat Dr. Hubert Faltermeier, Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger MdL, 2. Bürgermeister Christian Hanika (v. l.)            

Foto: Privat

„Wir waren vom Pech verfolgt…“

Seefahrer Harald Paul und seine Frau mussten ihren Traum aufgeben

 

KELHEIM / England Es waren Gefahren und Strapazen, vor denen jeder weniger abenteuerlustige Mensch schnell kapituliert hätte. Was der ehemalige Kelheimer Landwirt Harald Paul (52) und seine Frau Silvia (51) erlebt haben, seit sie vor drei Jahren im Jachthafen Kapfelberg mit der „Gypsy Life“ ablegten und zu einem mehrjährigen Segelturn aufbrachen, war ein Drama in mehreren Akten.

Mit ihrem kleinen Expeditionsschiff trotzten sie Schneestürmen, Hurricanes, Temperaturen bis zu minus 45 Grad und 1,80 Meter dickem Eis rund um ihr Schiff. Doch sie hielten durch. Immer ihr großes Ziel vor Augen: Die berühmte Nord-Westpassage zu meistern, die nördlich des amerikanischen Kontinents den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean verbindet. Mit an Bord: Terrier Walter (der Eisbären durch sein Gebell auf Abstand halten sollte) und Kanarienvogel Admirali.

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Imker kann es gar nicht genug geben…

… sagt Selina. Sie ist 11 – und schon Bienenprinzessin

Teugn „Viel mehr Kinder sollten Imker werden!“ Selina Sturm sitzt zu Hause in Teugn auf der Terrasse und sprüht vor Begeisterung und Leidenschaft für ihr großes Hobby: Die elfjährige „Bienenprinzessin“, die sich mit Königinnen, Drohnen, Arbeitsbienen und deren Betreuung bestens auskennt, ist die jüngste Imkerin Niederbayerns. Gelernt hat sie den Umgang mit den Bienen von ihrem Opa Hans Sturm. „Früher war ich bei Festumzügen nur das Taferlmädel des Imkervereins. Aber das reichte mir nicht, irgendwann wollte ich richtig mitmachen. Da bekam ich einen Schutzanzug für Kinder.“

Schon seit drei Jahren ist sie aktiv im Imker-Verein Saal/Donau und hilft ihrem Großvater, der sieben Völker mit je rund 20.000 Bienen besitzt. Mehrmals in der Woche schauen die beiden, ob im Stock unterhalb des Grundstückes alles in Ordnung und sauber ist. Selina deckelt zum Beispiel die mit einem dünnen Film überzogenen Waben mit einer Gabel auf oder packt beim Schleudern des Honigs mit an. „Vor dem Winter werden die Bienen mit einem Sirup gefüttert – 15 Kilo pro Volk!“ Die Sturms produzieren Blüten- und Waldhonig. „Blütenhonig nehme ich in den Tee, Waldhonig aufs Brot.“

Imkerin mit Großvater

Jüngste Imkerin Niederbayerns: Selina Sturm aus Teugn mit ihrem Opa Hans

 

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Spitzensport trifft Spitzenmedizin

Asklepios Klinikum Bad Abbach betreut Triathlet Sebastian Neef

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3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren, 42,2 Kilometer laufen: die Challenge Regensburg am 14. August verlangt den Sportlern alles ab. Körperliche Fitness ist deshalb das A und O. Das gilt auch für Spitzen-Triathlet Sebastian Neef. Der Lokalmatador hat sich für die Challenge viel vorgenommen – und holt sich dafür Unterstützung bei den Experten vom Asklepios Klinikum Bad Abbach.

Zweimal pro Woche lässt sich Sebastian Neef, der seit 2013 als Profi startet, physiotherapeutisch am Klinikum behandeln. Zur Fitnessverbesserung aber vor allem zur Regeneration. „Bei 20 bis 30 Stunden Training die Woche ist die besonders wichtig“, erklärt Anne Toffel, die den Triathleten exklusiv betreut. Die Sportphysiotherapeutin weiß, wovon sie spricht: Sie war selbst Leistungssportlerin im Marathon mit einer Bestzeit von 2:48 h und kann sich bestens in die Sportler hineinversetzen.

Der große Erfahrungsschatz der Therapeutin war ein Grund, warum sich Neef für eine Kooperation mit dem Asklepios Klinikum in Bad Abbach entschieden hat. Ein weiterer waren die optimalen Rahmenbedingungen: „Bei einer Verletzung kann ich mich jederzeit melden, auch am Wochenende. Das ist ein großer Vorteil.“ Die flexiblen Behandlungszeiten sind für Toffel, die bereits Olympia-Teilnehmerin Corinna Harrer betreute, selbstverständlich. „Leistungssport geht eben nicht nur von Montag bis Freitag. Und als Profi auf diesem Niveau kann man bei Beschwerden nicht lange warten.“ Schließlich versuche man immer, einen Trainingsausfall zu vermeiden.

Das gilt erst recht bei der Vorbereitung für das Heimspiel von Sebastian Neef: die Challenge Regensburg. Wortwörtlich eine Herausforderung für den Top-Triathleten der Region. Bisher hatte sich der 27-jährige vor allem auf die kürzeren Strecken konzentriert und dort bereits Weltklasse-Athleten geschlagen. Seit dieser Saison richtet er den Blick verstärkt auf die langen Distanzen. Mit den heimischen Fans im Rücken und der professionellen Betreuung steht aber auch dort dem Erfolg nichts mehr im Wege.