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Alkohol in der Schwangerschaft – ein No-Go!

Alkohol in der Schwangerschaft wirkt sich negativ auf die Entwicklung eines ungeborenen Kindes aus. Das ist weitgehend bekannt – doch viele wissen nicht, dass bereits geringe Mengen an Alkohol die geistige und körperliche Entwicklung des Ungeborenen gefährden können. Deshalb ist es wichtig, sich ehrlich mit dem eigenen Alkoholkonsum auseinanderzusetzen, wenn man schwanger werden möchte oder schon schwanger ist.

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Die Leitung der Fachambulanz für Suchtprobleme Christine Gais.

Ohne Schwangerschaft gilt für eine gesunde und erwachsene Frau nicht mehr als ein Glas Bier, Wein oder Sekt am Tag. Zudem sollte sich eine Frau an zwei Tagen in der Woche überhaupt keinen Alkohol gönnen. In der Schwangerschaft gelten diese Grenzwerte aber nicht, denn in dieser Zeit gibt es keinen risikoarmen Konsum und jedes Glas ist eines zu viel. Der Organismus des ungeborenen Kindes ist mit betroffen, dieser reagiert sehr empfindlich auf den Alkoholkonsum der Mutter.

In der Schwangerschaft bilden Mutter und Baby eine Einheit, die Körper sind über die Nabelschnur und Plazenta verbunden. Wenn in der Schwangerschaft getrunken wird, haben Mutter und Kind innerhalb weniger Minuten denselben Alkoholspiegel. Während die Aufnahme von Alkohol bei Mutter und Kind fast gleich schnell geht, dauert der Abbau beim Ungeborenen erheblich länger. Daher bedeuten nur null Promille kein Risiko.

Es gibt keine allgemein verbindliche Aussage, welche Menge Alkohol in der Schwangerschaft wie stark schaden kann. Sicher ist jedoch, dass nicht nur regelmäßiges Trinken, sondern auch einzelne Gelegenheiten, zu denen Alkohol getrunken wird, bereits das Risiko erhöhen und die Gesundheit des werdenden Kindes schädigen.

Die schwerste Form der Schädigung von Kindern durch Alkohol während der Schwangerschaft wird als Fetales Alkoholsyndrom (FAS) bezeichnet. Kinder, die davon betroffen sind, weisen körperliche Entwicklungsstörungen auf. Typische Anzeichen können ein geringes Geburtsgewicht, körperliche Missbildungen (Nierenschäden oder Herzfehler), sichtbare Verformungen im Gesichtsbereich, Verhaltensstörungen und Defizite in der geistigen Entwicklung sein. Diese Schäden sind meistens nicht vorübergehend und bleiben dem kleinen Menschen lebenslang erhalten. Eine Chance auf Heilung besteht daher nicht. Es ist das Sicherste, während der Schwangerschaft und Stillzeit keinen Alkohol zu trinken, um das Baby nicht unnötig zu gefährden.

Wenn Sie zu diesem Thema Fragen haben oder sich beraten lassen wollen, melden Sie sich für ein unverbindliches Gespräch bei der Caritas-Fachambulanz für Suchtprobleme unter 09441/50 07 42 oder kommen Sie zu unserer offenen Sprechstunde am Montag von 14.30 bis 16.30 Uhr und am Freitag von 10.30 bis 11.30 Uhr.

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Die Informationsbroschüren zu Alkohol in der Schwangerschaft.

Foto: SSR Caritas Kelheim

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