Impfbus am 18. September in Bad Abbach

Der Einsatz des Impfbusses während der Sommerferien war ein Erfolg: Dieses Resümee ziehen die Verantwortlichen des Landratsamtes und der IZ-Bayern GmbH. Die mobilen Impfteams fuhren zwischen 3. August und 5. September 13 ausgewählte Städte und Gemeinden im Landkreis Kelheim an. An jedem Standort wurde – mit zeitlichem Abstand – zweimal Halt gemacht. Insgesamt wurden im genannten Zeitraum knapp 1.900 Impfungen im Impfbus durchgeführt. Beim Großteil davon handelt es sich um Erst- und Einmalimpfungen. Die Resonanz war durchweg positiv.
Aufgrund der positiven Resonanz wird das Fahrzeug mit einem Impfteam, das die IZ-Bayern GmbH stellt, fünf Kommunen, in denen die Impfbereitschaft besonders hoch war, erneut besuchen – darunter wird der Impfbus am 18. September in Bad Abbach (Gutenbergring, Aldi-Parkplatz) stehen.

Kunsthandwerkermarkt in Kelheims Altstadt

Kelheim. Die Messer werden gewetzt, die Töpferscheiben und Nähmaschinen laufen sich warm und verschiedene Werkzeuge und Arbeitsmaterialien stehen in den Startlöchern: der erste Kunsthandwerkermarkt in Kelheim steht vor der Tür.
Von Freitag, den 10.09.2021, bis Sonntag, den 12.09.2021, wird der Markt mit buntem und mit Live-Musik untermaltem Lichterzauber im Garten des Archäologischen Museums, der angrenzenden Lederergasse sowie dem Innenhof des Boutique Hotels Ledererturm stattfinden.
28 Kunsthandwerker aus der Region werden in 22 Buden und Pavillons Ihre selbstgemachten Schätze ausstellen, vorstellen und zum Verkauf anbieten. Das Angebot reicht hier von selbstgemachten Upcyclingprodukten u.a. Accessoires, Taschen usw., Bildern, Kleidungsstücken, Holzsachen bis hin zu Lederwaren, Keramik, Schmuck und vieles vieles mehr.
Am Freitag beginnt die Veranstaltung mit der Eröffnung durch den Ersten Bürgermeister Christian Schweiger und einer Einstimmung mit Trompetenfanfare von Bernhard Böhm um 15 Uhr. Geöffnet ist Freitag bis 21 Uhr, am Samstag von 12-21 Uhr und am Sonntag von 11-17 Uhr.
Für das leibliche Wohl wird – in begrenzter und natürlich coronakonformer Weise – mit Getränke- und Essenständen gesorgt, d.h. Essen zum Mitnehmen und Getränke in Flaschen beziehungsweise nachhaltigen Bechern.
MUSIKPROGRAMM:
Freitag: Der Eröffnungstag wird mit Weltmusik der Gruppe „Fankani“ (ab 15:30 Uhr – Museumsgarten) und mit Harfenmusik von Anna Murr (ab 17 Uhr – Ledererturmhof) begleitet.
Samstag: Den musikalischen Auftakt am Samstag macht das Sextett „Ukulele Fieber“ im Museumsgarten. Ab 15 Uhr sorgen Bernie Moses und Steffie Hoyer (W.S.A.) mit Country und Folk im Ledererturmhof für Stimmung. Mit rhythmischem Straßenmusik-Sound läutet die Band „Strabande“ ab 18 Uhr die einzigartige Abendstimmung im Museumsgarten ein.
Sonntag: Rockig beginnt der Abschlusstag mit „Tinte“ ab 11 Uhr im Ledererturmhof und das Finale gibt’s mit dem Bluessound von TGCopperfield ab 14 Uhr im Museumsgarten.
An allen Abenden wird dazu bei Eintritt der Dunkelheit mit Lichtinszenierungen eine märchenhafte Stimmung geschaffen, welche den Kunsthandwerkern und Musikern eine schöne Untermalung bietet und so die Besucher vom Alltag entschwinden lässt.

Aufgrund der steigenden Coronazahlen wird es nötig sein, sich an Hygienevorschriften und die drei G’s zu halten. Daher wird der Einlass bei einer Inzidenz über 35 im Landkreis Kelheim nur für Genesene, Geimpfte oder Getestete (nicht älter als 24 Std. und offiziell bestätigt) möglich sein. Ebenso müssen sich die Besucher mit der Luca App registrieren oder alternativ vor Ort in schriftlicher Form, wenn nicht anders möglich.

Es gilt auch zu beachten, dass an diesem Wochenende die Lederergasse zu den oben genannten Marktzeiten in Höhe Lederergasse 11-14 für den Durchfahrtsverkehr gesperrt sein wird.

Ansprechpartner:
Brigitte Haslach
Altstadtmanagement der Stadt Kelheim
Brigitte.Haslach@kelheim.de

Tag des offenen Denkmals – Veranstaltungshinweis

Nach derzeitigem Stand findet folgende Veranstaltung zum Aktionstag „Tag des offenen Denkmals“ am 12.09.2021 im Landkreis Kelheim statt:

Wanderung: Zwischen den Welterben – am Schnittpunkt zwischen römischer Fluss- und Landgrenze

Die Rundwanderung führt ausgehend vom Biergarten an der Fähre in Eining ein kleines Stück die Donau entlang zum Weinberg, um das dort befindliche römische Heiligtum zu entdecken. Vom Weinberg aus geht es wieder ortswärts am römischen Legionslager im Unterfeld vorbei, zurück zur Fähre. Die Führung verläuft über eine Strecke von 4km auf leichten Wanderwegen.

Start:
jeweils um 10:00, 13:00 und 15:00 Uhr mit Tanja Ehrlein (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege)

Treffpunkt:
Am Biergarten an der Fähre in Eining (Zur Überfuhr 15, 93333 Neustadt an der Donau)

Dauer:
ca. 1 Stunde 45 Minuten

Max. Teilnehmerzahl:
jeweils 15 Personen

Eine Anmeldung über https://eveeno.com/302266044 ist zwingend erforderlich! Die Führung ist kostenlos. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei.

Optional kann die Führung durch digitale Elemente (LIMES Mobil App) ergänzt werden. Idealerweise bringen die Teilnehmenden dafür ein Smartphone (iOS oder Android) mit. Mobile Daten für Download und Nutzung der App werden zur Verfügung gestellt.
Es wird festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung empfohlen.

Aktuelle Hinweise zu den Veranstaltungen im Landkreis Kelheim finden Sie unter https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/aktionstag/programm?ort=Kelheim&seite=1

„In der Not standen alle zusammen“

Es waren Schlamm-Massen von bisher ungekannter Wucht, die das kleine Peising am 5. Juni zum bayerischen Unwetter-Hotspot machten – und die den Ortsteil direkt in die überregionalen Fernsehnachrichten katapultierten. Mittags hatte der Himmel alle Schleusen geöffnet, und dann tat der Starkregen sein zerstörerisches Werk.
Fassungslosigkeit und Verzweiflung bei den Anwohnern, vor allem in der Föhren- und Fichtenstraße. Wie schon im Juni 2013 waren sie mit am Schlimmsten betroffen. Überflutete Keller, Möbel, die man am nächsten Tag nur noch in große Müll-Container werfen konnte – wie sich die Bilder gleichen. Nach dem verheerenden Unwetter hatte man vor acht Jahren einen tiefen Graben gezogen und eine Mauer gebaut. Man fühlte sich sicher. Bis zu diesem Tag…
Gemeinderat Andreas Diermeier wohnt in der Föhrenstraße. Er schildert, wie er die dramatischen Stunden erlebte: „Meine Frau war mit den Kindern alleine zu Hause, als es zu regnen begann. Sie beobachtete ständig den Graben hinter unserem Haus und gab mir per WhatsApp und Telefon die Info, dass es wohl kritisch werden wird. Als der Graben dann überlief, rief sie mich an und ich fuhr von Teisnach im Bay. Wald sofort nach Hause. Während der Fahrt verständigte ich alle möglichen Helfer.
Den Wassermassen steht man anfangs hilflos gegenüber. Wir persönlich hatten zwar im Erdgeschoss und Keller das Wasser, aber meine Nachbarn und andere Bewohner im Ort es noch viel schlimmer erwischt als uns. Wir hatten den Vorteil, dass die Vorbesitzerin unseres Hauses viele Hochwasser-Schutzmaßnahmen getroffen hatte (z.B. hat unser Keller hat wasserdichte Fenster und Türen).
Sehr positiv war die enorme Hilfsbereitschaft, auch an den darauffolgenden Tagen. Es waren neben den vielen Einsatzkräfte in unserer Straße eine große Anzahl von privaten Helferinnen und Helfern da. Auch alle Nachbarn haben sich gegenseitig geholfen, wo es nur ging. Die schnellen Entscheidungen und die große Hilfsbereitschaft unseres Bürgermeisters fiel allen Beteiligten positiv auf.“
Abseits der Föhren-/Fichtenstraße erwischte es in Peising Stefanie Müller aus dem Buchenweg extrem schlimm: „Wir wohnen in der Senke, und das Wasser kam von allen Seiten. Es drückte die Glasschiebetür zu unserem Schwimmbad im Untergeschoss ein, und dann stand das Wasser 50 cm über dem normalen Wasserspiegel. Die Technik ist natürlich zerstört.“ Erwischt habe es auch die Heizung und die Pellets-Säcke. „Zwei Tage lang pumpte die Feuerwehr ab.“
Ein „wirkliches tolles Erlebnis“ sei aber die Hilfe von insgesamt 15 Nachbarn gewesen. „Unglaublich, wie das funktioniert hat.“ Dankbar ist sie auch den Bauhofmitarbeitern, die die eingedrückte Schiebetür schnell mit Schallbrettern ersetzten.
Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald: „Es war für mich bedrückend, die Schäden zu sehen, als ich bis spät nachts die diversen Einsatzstellen abgefahren bin. Wir werden nun prüfen, was wir als Gemeinde tun können, um uns gegen solche Unwetter noch besser zu wappnen. Mein großer Dank geht an unsere Feuerwehren und den Bauhof sowie die überörtlichen Feuerwehren und das THW, die fantastische Arbeit geleistet haben. Danke auch allen, die ihren betroffenen Nachbarn geholfen haben. Es freut mich zu sehen, dass wir in der Not alle zusammenstehen!“
Nun holt die Gemeinde Vorschläge von Fachleuten ein, welche konkreten Maßnahmen zu ergreifen sind. Der ABBACHER wird in der August-Ausgabe über den aktuellen Stand berichten. Bettina von Sass

Erste digitale Bürgerversammlung des Marktes Bad Abbach

Andere Zeiten – andere Wege. Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie geht der Markt Bad Abbach auch in Sachen Bürgerversammlung neue Wege. In Zusammenarbeit mit niederbayernTV findet diese erstmalig in Form einer Live-Sendung statt. Am Freitag, den 28. Mai 2021, begrüßt Dr. Benedikt Grünewald alle Bürger*innen Bad Abbachs zur
ersten virtuellen Bürgerversammlung. „Ab 19 Uhr berichte ich via Livestream über alles Wissenswerte rund um unsere schöne Großgemeinde und deren Ortsteile“, so der Erste Bürgermeister. Den Link zur Sendung finden Sie an diesem Tag auf der Homepage unter “Bürgerinfos“ und auf der Facebook-Seite des Marktes Bad Abbach. Fragen können bereits jetzt oder direkt während der Live-Sendung an folgende E-Mail-Adresse gestellt werden: oeffentlichkeitsarbeit@bad-abbach.de
Dr. Grünewald wird diese dann im Anschluss an seine Rede beantworten

Inklusionspreis: Bewerbungsfrist endet am 4. Juni

Wir möchten Sie heute nochmals darauf hinweisen, dass der Landkreis Kelheim gemeinsam mit den Raiffeisenbanken im Landkreis Kelheim als Sponsor 2021 zum dritten Mal einen Inklusionspreis verleiht. Das Preisgeld beläuft sich auf 2.000 Euro.

Bewerben können sich Privatpersonen, Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen und juristische Personen, die im Bereich der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung im Landkreis Kelheim herausragendes Engagement bewiesen haben.

Nun sind Sie gefragt:
– Welche Person hat sich durch sein/ihr Engagement im Bereich Inklusion besonders verdient gemacht?
– Welches Projekt oder Initiative hat in den letzten Jahren die Teilhabe von Menschen mit Behinderung herausragend vorangetrieben?
– Gibt es Vereine oder Organisationen, die Menschen mit Beeinträchtigungen besonders unterstützen?

Vorschläge können bis 04.06.2021 ausschließlich schriftlich mit Bewerbungsformular (www.landkreis-kelheim.de/leben-arbeiten/inklusion/) beim Landratsamt Kelheim, Zentrum für Chancengleichheit, Donaupark 12, 93309 Kelheim oder per Email: behindertenbeauftragter@landkreis-kelheim.de eingereicht werden. Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinationsstelle Inklusion, Frau Heike Huber, unter der Tel. Nr. 09441/207-1042 zur Verfügung.

Nehmen Sie sich die Zeit und bewerben Sie sich oder andere für den Inklusionspreis. Oft ist es eine alltägliche Situation, hinter der ein herausragendes Engagement im Bereich der Inklusion steckt. Um die Teilhabeschwierigkeiten von Menschen mit Behinderung deutlich zu machen und abzubauen, bedarf es manches Mal praktischen Beispielen, wie dies gelingen kann.

Wir stellen Ihnen mit nachfolgendem Link zusätzlich einen Antexter, sowie einen O-Ton von Prof. Dr. Joachim Hammer, Behindertenbeauftragter des Landkreises Kelheim zur Verfügung: https://we.tl/t-j8Fnw7u6W4

Für mehr Ordnung und Sauberkeit: Kommunaler Ordnungsdienst überwacht ab Mai in Bad Abbach

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Bad Abbach/Amberg, 21. April 2021. Hinschauen, handeln, helfen: Ab Mai ist in Bad Abbach der Kommunale Ordnungsdienst des Zweck-verbands Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz, kurz ZV KVS Oberpfalz, im Einsatz.

Ohne verantwortungsvolles Verhalten im öffentlichen Raum funktioniert ein Zusammenleben nicht. Die meisten Bürger*innen und Besucher*innen Bad Abbachs tragen deshalb aktiv ihren Teil dazu bei – sie entsorgen ihren Müll ordnungsgemäß, leinen ihre Hunde an oder handeln sozialkonform. Doch es gibt auch diejenigen, die das nicht tun. Deshalb ist ab Mai in Bad Abbach ein Kommunaler Ordnungsdienst mit hoheitlichen Befugnissen im Einsatz. „Un-ser oberstes Ziel ist der Schutz der öffentlichen Ordnung und Sauberkeit“, so Bad Abbachs Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald, „mit seiner Präsenz und seinem Handeln leistet der Kommunale Ordnungsdienst künf-tig einen wichtigen Beitrag dafür, dass Bad Abbach ein Ort ist und bleibt, in dem man sich rundum wohlfühlt.“

Das heißt: Das Team des Kommunalen Ordnungsdiensts ist künftig regel-mäßig – auch abends, an Wochenenden und Feiertagen – in Bad Abbach unterwegs und hat dabei ein wachsames Auge auf die Einhaltung bestehen-der Regelungen. Wird ein Verstoß festgestellt, nimmt der Ordnungsdienst, der in der Regel immer in Zweierteams unterwegs ist, diesen auf und leitet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den*die Betroffene*n ein. Das Ordnungsdienst-Team ist aber auch Ansprechpartner – egal, ob bei Fragen nach dem Weg, Hilfe in einer Notlage oder sonstigen Anliegen. Während seiner Einsatzzeiten steht der Kommunale Ordnungsdienst stets in engem Kontakt und Austausch mit der Polizeiinspektion Kelheim.

Die Aufgabe des Kommunalen Ordnungsdiensts hat Bad Abbach dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz übertragen, wel-cher bereits seit letztem Jahr den ruhenden und fließenden Verkehr in der Marktgemeinde überwacht. Der Zweckverband hat mit dem Kommunalen Ordnungsdienst sein Betätigungsfeld weiter ausgebaut und kümmert sich seit Mitte 2020 neben der Verkehrssicherheit auch um die Ordnung und Sauberkeit in seinen angeschlossenen Kommunen. „In unseren Kommunen, zu denen auch viele kleine Gemeinden oder Verwaltungsgemeinschaften zählen, werden viele Ordnungsverstöße aktuell nicht geahndet. Nichtsdes-totrotz sind die Kommunen gefragt, dem Ordnungs- und Sauberkeitsbedürf-nis der Bürger*innen gerecht zu werden – und genau hier kommt der Kom-munale Ordnungsdienst des Zweckverbands ins Spiel“, sagt Sandra Schmidt, Geschäftsführerin des ZV KVS Oberpfalz.

Für diesen Einsatz sind die Mitarbeiter*innen des Kommunalen Ordnungs-diensts umfassend ausgebildet: Sie durchlaufen den Zertifikatslehrgang Verwaltung zum*r Mitarbeiter*in Kommunaler Ordnungsdienst oder den Beschäftigtenlehrgang I (BL I) der Bayerischen Verwaltungsschule. Außer-dem erfolgt eine regelmäßige Teilnahme an Seminaren für Kommunikation, Konflikterkennung und -bewältigung, Deeskalationsstrategien sowie Notfall- und Erste-Hilfe-Maßnahmen. „Durch die fundierte Ausbildung erhält unser Team umfassendes Know-how für eine qualitativ hochwertige, rechtssiche-re Arbeitsweise“, erklärt Schmidt.

Zur Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrags trägt das Team des Kommunalen Ordnungsdiensts eine besondere Ausstattung. Dazu gehören neben der blauen Uniform mit dem deutlich erkennbaren Schriftzug „Kommunaler Ordnungsdienst“ unter anderem ein Erste-Hilfe-Set, ein Dienstmobiltelefon zur Erfassung der Vorgänge, ein Maßband sowie eine Taschenlampe. Zum eigenen Schutz tragen die Mitarbeiter*innen zudem eine Schlag- und Stich-schutzweste. Ausweisen können sich die Ordnungsdienstmitarbeiter*innen mit ihrem Dienstausweis.

Über den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz
Gegründet wurde der ZV KVS Oberpfalz im November 2014 von 11 Grün-dungsmitgliedern als „klassischer“ Überwacher des ruhenden und fließenden Verkehrs. Heute erfüllt der Zweckverband diese Aufgabe für mittlerweile über 110 angeschlossene Städte, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften. Bedingt durch dieses Wachstum hat sich der Zweckverband in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt – vom reinen Verkehrsüberwacher zum kommunalen Dienstleister. Schließlich hat er sich ein Ziel gesetzt: Seinen Kommunen, die sich insbesondere im ländlichen Raum befinden, als Dienst-leister rund um die Themen Verkehrssicherheit, Mobilität und Ordnung zur Seite zu stehen und gemeinsam mit ihnen an dieser anspruchsvollen Aufgabe zu arbeiten.

Kontakt:
Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Julia Rösch
Emailfabrikstraße 13, 92224 Amberg
Tel. 09621 / 769 16 – 14
presse@zv-kvs.de

ÜBERSICHT DER ÜBERTRAGENEN TATBESTÄNDE:

Laut Reinigungs- und Sicherungsverordnung Markt Bad Abbach:
1. Verstoß gegen die Reinigungs- und Sicherungsverord-nung/Verunreinigung einer öffentlichen Straße.

Laut Grün- und Verkehrsanlagensatzung:
2. Verstoß gegen die Benutzungssperre der Grün- und Verkehrsanla-gen.
3. Verstoß gegen allgemeine Verhaltensregeln – dazu zählen:
• Verstoß gegen das Verbot andere in Grünanlagen und Kinderspiel-anlagen, sonstigen Anlagen und Bereichen durch sein Verhalten zu gefährden, schädigen oder mehr als nach den Umständen ver-meidbar zu behindern oder zu belästigen.
• Verstoß gegen das Verbot die in dieser Satzung aufgeführten Anla-gen und ihre Bestandteile und Einrichtungen zu beschädigen oder zu verunreinigen.
• Verstoß gegen das Verbot der Nutzung von Kinderspielplätzen und deren Einrichtungen von Personen über 14 Jahren. Es sei denn, die Altersgrenze ist durch den Markt Bad Abbach mittels Beschilde-rung anders bestimmt.
• Verstoß gegen das Verbot Kinderspielplätze, Spieleinrichtungen, Spielwiesen und Bolzplätze täglich außerhalb der Zeit von 08:00 bis 20:00 Uhr zu benutzen. Es sei denn, der Markt Bad Abbach hat mittels Beschilderung eine andere Nutzungszeit festgelegt.
• Verstoß gegen das Aufenthaltsverbot in umfriedeten und ab-schließbaren Grünanlagen außerhalb der Zeit während sie geöffnet sind. Die Öffnungszeiten werden durch den Markt Bad Abbach festgelegt und durch Beschilderung bekannt gegeben.
4. Verstoß gegen die Nutzungsverbote – dazu zählen:
• Verstoß gegen das Verbot Pflanzbeete und besonders gekenn-zeichnete Flächen zu betreten.
• Verstoß gegen das Verbot des Abmähens und Entfernens von Pflanzen oder Pflanzenbestandteilen, das Entfernen von Sand, Er-de und Steinen ohne Genehmigung durch den*die Grundstücksei-gentümer*in oder sonstigen Verfügungsberechtigten.
• Verstoß gegen das Verbot Wiesen abweiden zu lassen ohne Ge-nehmigung durch den*die Grundstückseigentümer*in oder sonsti-gen Verfügungsberechtigten.
• Verstoß gegen das Verbot Sport und Spiel (z. B. Ballspiele) auszu-üben, wenn dadurch andere gefährdet oder belästigt werden kön-nen.
• Verstoß gegen das Verbot Sitzmöbel, Tische, Ziergegenstände, Kunst- und Kulturgegenstände und andere Einrichtungsgegenstän-de zu verändern oder an andere Orte zu bringen.
• Verstoß gegen das Verbot der Beschädigung der Anlagen, ihrer Bestandteile und Einrichtungsgegenstände sowie deren Verunreini-gung, z. B. durch Wegwerfen oder Liegenlassen von Gegenstän-den.
• Verstoß gegen das Verbot des Grillens; ausgenommen ist das Gril-len auf evtl. vom Markt Bad Abbach durch Beschilderung freige-gebenen Flächen.
• Verstoß gegen das Verbot des Jagens oder Fangens von Tieren, (ausgenommen ist der jeweils zuständige Jagdberechtigte), Aus-nehmen oder Zerstören von Vogelnestern und Nistkästen, Beschä-digung von Futterhäusern von Singvögeln.
• Verstoß gegen das Verbot die Notdurft auf öffentlichen Straßen und Plätzen, Parkplätzen und -flächen, in den öffentlichen Grünan-lagen, Parkanlagen und auf den öffentlichen Kinderspieleinrichtun-gen zu verrichten.
• Verstoß gegen das Verbot der Benutzung von Radio oder Tonwie-dergabegeräten, soweit dadurch andere Anlagenbenutzer*innen oder Anlieger*innen sowie Anwohner*innen belästigt werden.
• Verstoß gegen das Verbot des Besteigens von Gebäuden, Denk-mälern und sonstigen Bestandteilen und Einrichtungen.
• Verstoß gegen das Verbot des Aufstellens von Zelten oder Wohn-wägen außerhalb von ausgewiesenen Zeltplätzen und Plätzen für Wohnwägen.
• Verstoß gegen das Verbot in den Anlagen, welche in der Grün- und Verkehrsanlagensatzung genannt sind, zu nächtigen.
• Verstoß gegen das Verbot des Verkaufs von Waren aller Art (ein-schließlich Speisen und Getränken), das Anbieten gewerblicher Leistungen, das Filmen und Fotografieren zu gewerblichen Zwe-cken ohne Genehmigung des*der Grundstückeigentümers*in oder sonstigen Verfügungsberechtigten und ohne behördliche gewerbe-rechtliche Zulassung nach den jeweils geltenden Vorschriften. Aus-genommen sind gewerbliche Aufnahmen aus dem privaten Le-bensbereich wie z. B. anlässlich von Hochzeiten.
• Verstoß gegen das Verbot des Errichtens und den Betrieb von of-fenen Feuerstellen.
• Verstoß gegen das Verbot Flugblätter, Zeitungen sowie sonstige Druckschriften zu verteilen oder anzuschlagen.
• Verstoß gegen das Verbot des Verbringens, Bewegens und Abstel-len von Kraftfahrzeugen, Kfz-Anhängern sowie das Reiten in den öffentlichen Grünanlagen und den Kinderspieleinrichtungen. Aus-genommen hiervon sind Anlagenwege und -flächen, welche durch Beschilderung für den entsprechenden Verkehr freigegeben sind und das Radfahren von Kindern bis zum vollendeten 10. Lebens-jahr.
• Verstoß gegen das Verbot einer anderen Nutzung der Anlagen als diese im Rahmen ihrer Zweckbestimmung vorgesehen sind.
• Verstoß gegen das Verbot Sitzmöbel, Tische, Denkmäler, Kunst- und Kulturgegenstände sowie alle anderen Einrichtungsgegenstän-de (mit Ausnahme der für diese Zweckbestimmung vorgesehenen Einrichtungsgegenstände von Skateranlagen) für das Skateboard-, Inline- sowie Zweiräderfahren entgegen ihrer Zweckbestimmung zu benutzen (z. B. für Springübungen usw.).
• Die Benutzung von Kinderspielplätzen, Spieleinrichtungen, Spiel-wiesen und Bolzplätzen außerhalb der in § 6 Abs. 4 festgelegten Zeiten sowie die Benutzung von Kinderspielgeräten und Kinderspie-leinrichtungen durch Personen, die die in § 6 Abs. 3 genannte Al-tersgrenze überschritten haben.
• Verstoß gegen das Verbot des Aufenthalts von Personen über 14 Jahren auf den Kinderspielplätzen; ausgenommen sind Eltern, sonstige Erziehungsberechtigte oder Aufsichtspersonen, die ihre Kinder/Schutzbefohlenen auf die Kinderspielplätze begleiten und dort beaufsichtigen.
• Verstoß gegen das Verbot in den Anlagen Fahnen, Spruchbänder, Dekorationen, Werbeträger etc. anzubringen.
• Verstoß gegen das Verbot Anlagenteile, Bestandteile, Einrichtungs-gegenstände usw. zu beschriften, besprühen oder zu bemalen.
• Verstoß gegen das Verbot des Durchführens von Rennen jeglicher Art mit Kraftfahrzeugen. Ausgenommen sind offizielle Sportveran-staltungen, für die eine straßenverkehrsrechtliche Erlaubnis erteilt wurde.
• Verstoß gegen das Verbot des Fütterns von freilaufenden Tieren, von Fischen sowie den in Tiergehegen gehaltenen Tieren.
• Verstoß gegen das Verbot des Badens im Stinkerbrunnengraben im Kurpark.
5. Verstoß gegen das Verbot der Gefährdung, Schädigung, Belästigung anderer Benutzer*innen oder Verunreinigung durch mitgeführte Hunde.
6. Verstoß gegen das Verbot der Mitführung von Hunden auf Kinder-spielplätzen, abgegrenzten Bolzplätzen, Brunnenanlagen und Ska-teranlagen.
7. Verstoß gegen das Niederlassen oder Lagern zum Konsum von Al-kohol oder anderer berauschender Mittel, mit der Folge, dass andere Benutzer*innen oder die Allgemeinheit belästigt, gefährdet oder die öffentliche Ordnung beeinträchtigt wird.
8. Verstoß gegen das Verbot des aggressiven Bettelns.
9. Verstoß als Inhaber*in einer Erlaubnis/Ausnahmegenehmigung ge-gen die damit verbundenen Nebenbestimmungen, soweit diese nicht erfüllt werden oder die Erlaubnis/Ausnahmegenehmigung nicht mit-geführt wird.
10. Verstoß gegen die unverzügliche Beseitigungspflicht eines ord-nungswidrigen Zustands, der insbesondere durch Beschädigungen, Verunreinigungen, auf sonstige Art und Weise oder durch Zuwider-handlungen gegen Vorschriften der Satzung verursacht wurde.
11. Verstoß gegen die Pflicht der unverzüglichen Folgeleistung von An-ordnungen der zuständigen Dienststellen und der von ihr beauftrag-ten Personen für den Vollzug dieser Satzung.
12. Verstoß gegen die Pflicht dem ausgesprochenen Platzverweis nach-zukommen.
13. Verstoß gegen ein Aufenthalts- bzw. Betretungsverbot.

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Bildquelle Nadine Meier, ZV KVS Oberpfalz_1

Angrüner-Schüler „überquerten“ die Alpen

Alpenüberquerung Schatten Wald
Einmal zu Fuß über die Alpen: Diesen Traum haben sich die Schüler der 10. Klasse der Angrüner-Mittelschule in den „Faschingsferien“ erfüllt. Also, zumindest was Distanz und Höhenmeter betrifft! Die Ferien wurden ja heuer ersatzlos gestrichen, und damit ein Zeitraum von 11 Wochen ohne Pause zwischen Weihnachten und Ostern geschaffen. Um trotzdem etwas Abwechslung in dieser „Faschings-Woche“ zu kreieren, entfielen in dieser Zeit, auf Empfehlung von Rektor Heiner Bruckmüller, zumindest die schriftlichen Hausaufgaben, nicht aber der (Distanz-)Unterricht. „Aber was tun mit der gewonnenen Freizeit?“, fragten sich die Schüler der Klasse 10MA. Um nicht noch mehr Zeit vor dem PC oder am Handy zu verbringen, suchte man sich kurzerhand eine machbare Aufgabe und ein lohnendes Ziel. Schnell einigte man sich darauf, die Strecke Bad Abbach-Venedig gemeinsam zu Fuß zurückzulegen!
Was für eine Herausforderung: Die etwa 550 km lange Strecke führt schließlich nicht nur an die Adria, sondern auch über die dazwischenliegenden Alpen… Für jeden einzelnen der 16 Schülerinnen und Schüler der Klasse bedeutete das nicht nur etwa 7 km täglich zu bewältigen, sondern dabei auch noch gemeinsam etwa 6500 Höhenmeter zurückzulegen, damit sich in Summe diese weite Reise ergibt.
Nun hieß es, sich täglich auf den Weg zu machen, denn ein Tag Pause würde am nächsten Tag schon 14 km Wegstrecke und 170 Meter Aufstieg bedeuten. Doch der erste Tag war kalt, bitter kalt. Über Eis und Schnee, aber zumindest bei Sonnenschein brachten die Teilnehmer der Unternehmung die erste Etappe bis etwa München hinter sich. Auch der zweite Tag (Tegernsee, Achensee, Inntal) versprach noch gutes Wetter, so dass ebenso an diesem Tag abends die marschierten Strecken per Tracker hochgeladen wurden. Schwarz auf Weiß konnte man dann in einer Tabelle sehen, wer schon wie viele Kilometer zusammengebracht hatte.
Aber nicht nur diese Vergleichsmöglichkeit, sondern auch die Tatsache, dass sich ausnahmslos alle an dem Projekt beteiligten, ließen die Motivation die ganze Woche über gleichbleiben. Das war auch wichtig, denn gerade auf der dritten Etappe, machte das regnerische Tauwetter der Gruppe gehörig zu schaffen. Immerhin ging es an diesem Tag über den Brenner nach Südtirol, doch frisch gestärkt mit regionaltypischen Gerichten wie Tiroler Gröstl, das es bei dem einen oder anderen zuhause dann gab, konnte auch das Wetter der Wanderreise keinen Strich durch die Rechnung machen. Bei fast frühlingshaften Temperaturen verlief dann die vierte Etappe quer durch die atemberaubende Bergwelt der Dolomiten. Noch einmal ging es auf Passstraßen weit hinauf, um dann am letzten Tag bis nach Venedig meist bergab durchzustarten.
Doch was blieb von dieser Tour bei den Schülern hängen?
1) An einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten, einfach dabei zu sein, trieb jeden an, seinen Beitrag und noch mehr zu leisten. Tatsächlich waren es am Ende 750 km, statt der notwendigen 550 km, die die Klasse gemeinsam stemmte und damit etwa bis nach Florenz vordrang.
2) Wir leben in einer tollen Landschaft, das wurde allen in dieser Woche bewusst. Die Abwechslung aus Donautal und Höhen regt an und machte es möglich, dass insgesamt 8.700 Höhenmeter gemeistert wurden. Dabei wurden viele neue Wege entdeckt und Stimmungen auf Fotos eingefangen.
3) Bewegung in der Natur tut gut und macht den Kopf frei. Diese Erfahrung war so intensiv, dass viele Schülerinnen und Schüler am Ende gesagt haben, sie würden weiterhin versuchen, ab und zu am Nachmittag einen Spaziergang einzuplanen.
4) Wandern schafft Zeit für Freunde oder Familienmitglieder. Bei einem netten Plausch haben viele der Teilnehmer gar nicht bemerkt, wie schnell so eine Etappe zu schaffen ist.
Alpenüberquerung Schneetanne

Dauercamper räumten ihr kleines Paradies

Kapfelberg. Viele Jahre lang verbrachten die Dauercamper Martin Reitenspies, Helmut „Jack“ Handl, Familie Jackermeier und Weltenbummler „Kalle“ ihre Freizeit in einem kleinen Paradies am Kapfelberger Yachthafen. Jeder von ihnen war Pächter einer etwa 500 Quadratmeter großen Fläche, die aber alle vier nicht zum offiziellen Campingplatz gehören. „ Es ist eine fantastische Lage“, schwärmte „Kalle“. Nach und nach haben sie ihre Grundstücke bepflanzt und gepflegt, Wohnwägen zu Hütten ausgebaut und Schuppen errichtet und dekoriert und sich so über die Jahre ihre ganz eigenen Oasen der Erholung direkt an der Donau erschaffen. Bis ihnen allen im September 2020 die Kündigung in die Briefkästen flatterte – für die Pächter ein echter Schock.
Bis Ende des Jahres sollten sie weg sein, hieß es damals vom Besitzer, dem Unternehmer Reinhard Listl. Das zog sich jedoch bis Anfang dieses Jahres. „Inzwischen stehen Bagger und Container bereit, einige Wohnwagen sind weg. Bis Mitte März wird die Fläche frei sein“, sagte Listl kürzlich zum ABBACHER. „Die vier Camping-Grundstücke sind Teil einer größeren Grundstücksfläche und befinden sich seit 2004 in meinem Besitz. In den letzten Jahren und besonders in diesem habe ich einige Kaufanfragen erhalten. Daher mussten die langjährigen Dauercamper weichen.“
Darunter sind echte „Originale“. Der sehr gläubige Martin Reitenspies beispielsweise ist in Kapfelberg berühmt-berüchtigt für sein religiös gestaltetes Grundstück, dem schnell der Spitzname „Jesus-Mobil“ verpasst wurde. Überall sieht man Bibelzitate.
Listls Vorgehen ist rechtlich völlig in Ordnung – das war den Campern von Anfang an klar. Doch Jack Handl, der als Sieger der TV-Abnehm-Show „The Biggest Loser“ bundesweite Bekanntheit erlangte, trifft das besonders hart: Er betreibt momentan im thailändischen „Rawai“ ein bayerisches Spezialitätengeschäft samt Spezialitäten wie Schweinsbraten und Kaiserschmarrn. Die Corona-Pandemie besorgt den Rest: Aus Thailand nach Deutschland käme Handl noch relativ unproblematisch – für die Wiedereinreise bräuchte es jedoch unter anderem eine Sondergenehmigung der thailändischen Botschaft plus 14-tägige Quarantäne in einer staatlich zugelassenen Isolationseinrichtung. Faktisch sitzt er also dort fest. „Soll ich von hier aus zehntausenden Kilometern die Bagger bestellen?“, haderte er im Herbst. Listl: „Ihm habe ich fristlos gekündigt.“ Die rechtlichen Voraussetzungen seien gegeben.
Reitenspies sah es lockerer: „Es ist schade drum, aber ich habe mich an den Gedanken gewöhnt. Erst mal raus und dann schaue ich weiter – einfach das Beste daraus machen.“ Wie es bei ihm konkret weitergeht, wisse er noch nicht.
Der Käufer für das Areal steht noch nicht fest. Die konkreten Pläne würden noch ausgearbeitet, so Listl, der gleichzeitig erklärt: „Selbstverständlich ist es für mich bedauerlich, wenn man langjährigen Pächtern kündigen muss.“ Dennoch sei so etwas manchmal unvermeidbar. Zudem hätten die Pächter auch die Möglichkeit, sich bei der neuen Anlage wieder einen Platz zu sichern. Thomas Kreidemeier
Martin Reitenspies war bekannt für seine überall sichtbaren Bibelzitate

Inselbad sucht Pächter für Kiosk

Der Markt Bad Abbach ist Betreiber des Inselbades Bad Abbach und sucht ab 1. Mai einen neuen Pächter für den Verkaufskiosk. Der Markt Bad Abbach hat mit seinen Ortsteilen eine Einwohnerzahl von ca. 12.500. Das Naturerlebnisbad befindet sich auf der „Freizeitinsel Bad Abbach“ und wird sowohl von Bad Abbacher Bürgern als auch Bürgern aus den Landkreisen Kelheim und Re-gensburg genutzt.Die Grundstücksfläche beträgt ca. 27.000 m² und die Wasserfläche ca. 3.330 m². Das Bad ist auf eine Besucherzahl von täglich 1.600 Badegästen ausgelegt. Begrüßt werden jährlich ca. 45.000 – 50.000 Badegäste, die Spitzenbelastung kann jedoch 3.000 Personen pro Tag betragen.Der Kiosk hat eine Größe von ca. 32 qm und ist mit einer Gastronomieküche ausgestat-tet. Angegliedert ist ein Lagerraum mit ca. 14 qm, in dem zwei Kühlräume für Getränke und Lebensmittel vorhanden sind. Es sollen schwimmbadtypische Speisen (kleine warme und kalte Speisen, wie z.B. Pommes, Currywurst, Wurstsemmel, Eis) und Getränke zu vertretbaren Preisen ange-boten werden. Das Angebot kann jedoch eigenverantwortlich gestaltet werden.Der Kiosk ist während der Badesaison (im Regelfall Mai bis September) an allen Ta-gen in der Zeit von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr offen zu halten. Sollte das Bad an einigen Tagen länger als 20.00 Uhr geöffnet sein (Sonderveranstaltungen), ist die Öffnungszeit des Kiosks entsprechend anzupassen. Der Pächter hat neben der monatlichen Pacht auch die Betriebskosten, Strom- und Wasserversorgung, Kanalbenutzungsgebühren, Müllabfuhrgebühren usw. zu tragen.Erfahrungen in der Gastronomie oder vergleichbaren Bereichen sind wünschenswert. Für weitere Auskünfte oder die Vereinbarung eines Besichtigungstermins steht Ihnen unser Mitarbeiter des Technischen Bauamtes, Herr Matthias Knittl, unter der Tel.-Nr. 09405/9590-38 oder E-Mail: matthias.knittl@bad-abbach.de zur Verfügung.Interessierte werden gebeten, sich bis spätestens 05.03.2021 beim Markt Bad Abbach, Raiffeisenstr. 72, 93077 Bad Abbach, zu bewerben. Der Bewerbung sind entsprechende Referenzen beizufügen.
inselbad_badabbach, bearb.

Kommunalwahl

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 15. März 2020 steht ein Großereignis bevor: die Kommunalwahl. Aktuell steht es nicht zur Debatte, die Kommunalwahl zu verschieben. Für die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gelten die gleichen Hinweise der Gesundheitsbehörden wie für andere Bürgerinnen und Bürger auch. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, die Hygieneregeln zu befolgen, das heißt konkret, aktuell auf das Händeschütteln zu verzichten und die Husten- und Niesetikette einzuhalten. Die Stadt Kelheim stattet die Wahllokale mit Desinfektionsmittel aus und stellt für jede Wählerin und jeden Wähler je einen Kugelschreiber zur Verfügung.

Aktuelle Meldung vom 27. Januar: Podiumsdiskussion findet nun doch statt. Teilnehmer sind die drei Bürgermeisterkandidaten. Veranstalter ist der TSV Bad Abbach, Moderator: Rektor Heiner Bruckmüller (AMS). Termin: 11. März, 19.00 Uhr, Kurhaus.

„Christian Hanika hat Podiumsdiskussion abgesagt“

Wahl-Veranstaltung der Zukunft Bad Abbach findet nicht statt: „Eine verpasste Chance“ / Dr. Grünewald: „Ich bedauere das sehr“

Die Zukunft Bad Abbach sagte jetzt ihre geplante Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten am 17. Februar „mit großem Bedauern“ ab. „Unser Ziel war es, mit dieser Veranstaltung im Kurhaus den Bürgern die Möglichkeit zu geben, die Kandidaten im direkten Vergleich zu erleben. Beide haben unterschiedliche Stärken. Die Resonanz aus der Bevölkerung war durchweg positiv“, sagte Konrad Obermüller gegenüber dem „ABBACHER“. „Eine gute Chance, politisch interessierte Bürger bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen und den von allen propagierten fairen Wahlkampf unter Beweis zu stellen.“
Vor Veröffentlichung der Veranstaltung sei der Termin bereits am 17. November mit beiden Bewerbern abgestimmt worden.
Somit stand laut Obermüller einer Bekanntgabe und Bewerbung dieser für Bad Abbach einmaligen Aktion nichts im Wege. Wenige Wochen später meldeten die Vorstände von CSU und Freien Wählern jedoch Bedenken an und äußerten Kritik an der Planung. „Diese Kritik konnten wir bei der CSU durch Gespräche klären und ausräumen“, erklärte Fraktionssprecherin Tina Grünewald. „Doch zu meiner großen Überraschung sagte zweiter Bürgermeister Christian Hanika am 11. Januar per WhatsApp-Nachricht ab.“
Durch die Kandidatur von Dr. Marina Markheim, die am 21. Januar bekanntgemacht wurde, sei noch einmal Hoffnung aufgekeimt, die Podiumsdiskussion zumindest zwischen ihr und Dr. Grünewald stattfinden zu lassen. Leider ist für sie der 17. Februar „aus terminlichen Gründen nicht darstellbar“. Tina Grünewald zu den beiden Absagen: „Eine verpasste Chance.“

Christian Hanika in einer schriftlichen Stellungnahme: „Ich stelle mich natürlich jeglicher Diskussion, wenn die Rahmenbedingungen passen. Ich habe der Zukunft nicht direkt abgesagt. Mich rief der stv. CSU Parteivorsitzende Reinhold Meny am 8. Januar an und teilte mir folgende am 7. Januar getätigte CSU Entscheidung mit:

Die CSU steht einer Podiumsdiskussion offen gegenüber, wenn:
1. Die Zukunft Bad Abbach nicht der Veranstalter ist, sondern eine neutrale Institution.
2. Moderatorin soll ausschließlich Tina Grünewald sein. (Zukunft Spitzenkandidatin und Angestellte des Marktes Bad Abbach)

Gegen den Veranstalter Zukunft Bad Abbach hatte ich keinerlei Einwände. Da aber die CSU dies kategorisch ausgeschlossen hat, war die Zukunft-Veranstaltung am 17.02. ohnehin hinfällig. Ich war nur der Überbringer der Botschaft per Whats App am 11. Januar an die Zukunft, weil ich das schriftlich belegen wollte. Über Dritte habe ich mittlerweile gehört, dass die CSU diese Punkte nie richtig entschieden hätte und es eher eine Finte gegenüber meiner Person gewesen sei. Auch damit kann ich leben und bin das mittlerweile gewohnt. Erschwerend kam noch hinzu, dass ich aktuell der zweithöchste Vorgesetzte von Tina Grünewald bin. Hätte ich auf dem Podium einen guten Eindruck hinterlassen, dann hätte man uns beiden das Angestelltenverhältnis negativ in Form von Befangenheit auslegen können.
Nach wie vor stehe ich einer Diskussion immer offen gegenüber. Es muss von Anfang an für alle Seiten fair ablaufen, das sah ich unter diesen Voraussetzungen nicht gegeben – schade!

Benedikt Grünewald sagte gegenüber dem ABBACHER: „Ich bedauere sehr, dass die Veranstaltung am 17. Februar nicht stattfinden wird. Ich hatte bereits am 8. November 2019 Herrn Obermüller zugesagt und bin seitdem zu meinem Wort gestanden, weil ich der Überzeugung bin, dass eine solche Veranstaltung den demokratischen Prozess stärkt. Mit der Zukunft Bad Abbach hatten wir auch sehr konstruktiv über den Ablauf und den äußeren Rahmen der Veranstaltung gesprochen. Für den bevorstehenden Wechsel im Rathaus hätte es meines Erachtens keinen besseren Auftakt geben können, als einen sachlichen Austausch mit und vor den Bürgerinnen und Bürgern der Marktgemeinde. Nach der Absage durch Herrn Hanika wurde mir von Vertretern der Zukunft Bad Abbach noch ein Alternativ-Format vorgeschlagen, bei dem mir Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aller Gruppierungen Fragen stellen sollten. Auch diese Form der Veranstaltung hätte ich spannend gefunden. Dass es nun auch dazu nicht kommt, finde ich ebenfalls schade.“
Zu Hanikas Stellungnahme sagt Grünewald: „Ich persönlich hatte keine Einwände gegen die Zukunft Bad Abbach als Veranstalter. Richtig ist – was ja auch in der PM der “Zukunft” steht -, dass es seitens der Vorstände von CSU und FW diesbezüglich Bedenken gab. Als Ergebnis einer internen Diskussion schlug die CSU vor, dass die Zukunft bei der Podiumsdiskussion nicht als Veranstalter auftreten sollte und nur Frau Bettina Grünewald als Moderatorin fungieren sollte. Dies teilten wir sowohl der Zukunft Bad Abbach mit als auch den Freien Wählern und auch Herrn Hanika persönlich mit.
Herr Reinhold Meny sprach am Rande der Kabarett Veranstaltung der Zukunft Bad Abbach am 12.1. nochmals mit Herrn Hanika darüber. Herr Hanika macht dabei nochmals deutlich, dass er die Veranstaltung als Werbung der Zukunft betrachte und Frau Grünewald als Moderatorin ablehne. Am 13.1. fand dann abends ein Gespräch zwischen Herrn Meny und mir einerseits und Frau Grünewald und Herrn Obermüller andererseits statt. Ziel war, über die Veranstaltung zu sprechen und insbesondere auch unsere Vorstellungen zum äußeren Rahmen und der Moderation zu erörtern. Wir hatten insbesondere auch Vorgespräche mit anderen Organisationen geführt, die die Veranstalterrolle übernommen hätten.
Zu näheren Gesprächen darüber kam es indes nicht, da uns von Herrn Obermüller mitgeteilt wurde, dass Herr Hanika nun endgültig abgesagt habe, weil er für die Veranstaltung der Zukunft nicht zur Verfügung stehe und Frau Bettina Grünewald als Moderatorin ablehne. Stattdessen wurde uns nun ein neues Format vorgeschlagen, bei dem mir von allen zur Marktratswahl antretenden Gruppierungen Fragen gestellt werden sollten. Nach einer internen Rücksprache sagte ich den Vertretern der Zukunft dafür am vergangenen Samstag zu. Zu diesem anderen Format wird es nun leider aufgrund einer Entscheidung der Zukunft Bad Abbach (auch) nicht mehr kommen.
Von einer “Finte” kann demnach überhaupt keine Rede sein. Zum einen verzichten wir sehr bewusst, anders als Herr Hanika (“Gestalter statt Verwalter”), auf jegliche persönliche Angriffe in diesem Wahlkampf. Vor allem aber hat Herr Hanika seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion abgesagt, als aus unserer Sicht die Rahmenbedingungen der Podiumsdiskussion noch überhaupt nicht klar waren und wir vielmehr um eine Klärung derselben bemüht waren. Fest steht: Ich habe meine Teilnahme vor Monaten zugesagt und bin davon nie abgewichen. Wenn Herr Hanika abgesagt hat, weil er die von uns bekanntlich stets akzeptierte Frau Bettina Grünewald als Moderatorin ablehnt, möge er bitte dazu stehen und die Verantwortung dafür tragen und nicht versuchen, sich nun als „Opfer“ zu stilisieren.
Ich erlaube mir noch den Hinweis, dass Herr Hanika mitnichten der zweithöchste Vorgesetzte von Frau Grünewald ist. Er ist nur dann Vorgesetzter von Frau Grünewald, wenn der 1. Bürgermeister verhindert ist. Ist der 1. Bürgermeister im Dienst, hat er überhaupt keine Vorgesetzten-Funktion im Rathaus.“

Bürgermeisterkandidat Christian Hanika

Bürgermeisterkandidat Dr. Benedikt Grünewald